VCE Damen auch außerhalb Schuhschachtel erfolgreich

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Am vergangenen Samstag stand für die Esternberger das zweite von drei Play Off Spielen auf der Tagesordnung. Auf dem gegnerischen Feld: die Damen des 1. Linzer Volleyball Vereins. Zudem stellte sich die Damenmannschaft des VB Hornets Perg als Rivale um den Einzug in die 1. Landesliga vor.

Mit Euphorie und Hochstimmung gingen die Innviertlerinnen in das erste Spiel gegen die routinierten Linzer. Schon zwei Wochen zuvor wurde zwischen diesen beiden Mannschaften ein hartes „Duell um die Feld“ in Esternbergs „Schuhschachtel“ ausgetragen, worauf die junge Sauwaldtruppe als glorreiche Sieger von Dannen zog. Nun lag es an den Linzern ihren Heimvorteil zu nutzen. Doch die VCE Mädls ließen nichts anbrennen, spielten ihr Spiel und gingen mit 2:0 in Führung. Im dritten Satz verlor man kurz die Konzentration. Diese Chance ergriffen die Linzer Damen sofort und erkämpften sich mit klarer Servicestärke den dritten Satz. Schnell intervenierte Trainer Stefan Pankratz und holte seine abtreibenden Spielerinnen in das Boot in Richtung Sieg zurück. 25 Punkte später begrüßten die Esternberger ihren ersten Sieg an diesem Spieltag.

Neues Spiel- neues Glück. Diesmal standen die jungen Mädls des VB Hornets Perg auf der anderen Spielfeldhälfte. Die Kräfte des VCE schienen vom ersten Spiel geschwunden. Mit 25:19 ging der erste Satz klar an die Mühlviertler. Jedoch wandte sich das Blatt im zweiten Satz schlagartig. Die Esternberger Damen fanden ihre Urvetrauen wieder, spielten ein souveränes Spiel und konnten somit auch dem zweiten Sieg Guten Tag sagen.

Mit vier von sechs möglichen Siegen besteigt die Damenmannschaft des VC Esternberg nun die Tabellenspitze. Am 2. April gehen die jungen Sauwaldlerinnen in ihr letztes Spiel im heißen Kampf um den Aufstieg in die 1. Landesliga.

 

 

 

 

 

ESTERNBERG STEHT KOPF

IMG_0264Mit St.Valentin kam vergangenen Samstag ein potentieller Aufsteiger in die 2.Bundesliga zum Handkuss in der Sauwaldmetropole Esternberg. Der großen Herausforderung bewusst, mobilisierten wir Freunde, Verwandte und treue Fans, welche die Halle zum tobenden Hexenkessel machten.

Beflügelt von der guten Stimmung machten wir dem Gegner vom ersten Ballwechsel weg das Leben schwer. Unsere gewohnte Servicehoheit verschaffte uns am Block einen klaren Vorteil. Selbst St. Valentin’s gefürchtetster Angreifer kam nur vereinzelt in die Verlegenheit zu punkten. Nachdem wir Satz 1 relativ reibungslos auf unserem Konto verbuchen konnten, schien in Satz 2 gar nichts mehr nach unserem Geschmack zu laufen. Ungewohnt viele Fehlservice ließen uns ins Hintertreffen geraten. Bei 24:17 für die Gegner hatten wir den Satz eigentlich schon abgeschrieben – nicht so unser 15-Jahr-blondes-Haar-Michel. In einer fulminanten Aufholjagd servierte er auf 24:25. Nach sieben abgewehrten Satzbällen luchsten wir St. Valentin auch den zweiten Satz ab. Von diesem Zeitpunkt an hielt das Publikum nichts mehr auf den Rängen.

Dieser schwere Patzer machte der jungen gegnerischen Mannschaft sichtlich zu schaffen und sie leisteten kaum noch Gegenwehr. Wir konnten fast nach Belieben punkten und gaben St. Valentin mit dem 3:0 Endstand einen gehörigen Denkzettel mit in die Osterpause.

Erst am 2.April entscheidet somit das Rückspiel in St. Valentin über den Finaleinzug der Sauwaldvolleyballer. Trotzdem werden die Esternberger wieder als klarer Außenseiter ins Spiel gehen. Denn wie auch der VCE, besticht auch St. Valentin durch äußerste Heimstärke.

Halbfinale in Sicht

IMG_0240_FotorIm ersten Viertelfinalspiel hatten wir ADM-Linz über weite Strecken keine wirkliche Chance gelassen und uns einen klaren Vorsprung um den Einzug ins Halbfinale erspielt. Am gestrigen Samstag stand ADM also gehörig unter Druck, denn sie mussten die Partie gewinnen um sich in den entscheidenden „Golden-Set“ zu retten.

Vom ersten Ballwechsel an zeigten die Linzer Entschlossenheit und den Willen uns die Suppe gehörig zu versalzen. Unsere Annahme war durch das sehr konstante und druckvolle Service zum Teil etwas ungenau. Zuspieler Michael Wallner hatte alle Hände voll zu tun die Bälle auf die Angreifer zu verteilen, die sich ihrerseits dann allzu oft mit einem kompakten Zweierblock konfrontiert sahen. Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten schafften wir es, uns zu fangen und ADM in einen Schlagabtausch auf Augenhöhe zu zwingen. Die Linzer waren im Abschluss allerdings etwas aggressiver und hatten in den wichtigen Ballwechseln meist die Nase vorn. Nach vier Sätzen hieß das Ergebnis 3:1 für ADM – die Entscheidung sollte also in einem Entscheidungssatz fallen.

Nach einer kurzen kreativen Pause in der Kabine, in der wir neues Selbstvertrauen tankten, kehrten wir siegessicher auf das Spielfeld zurück. In diesem alles entscheidenden Satz sollten die Zuschauer noch einmal in den Genuss eines Volleyball-Krimis auf höchstem Niveau kommen. Michael Wallner brachte uns durch eine Serviceserie gleich zu Beginn in Führung. ADM erholte sich aber schnell vom anfänglichen Schock und kam immer näher heran. Der Fight um jeden Punkt erzeugte eine enorme Spannung, der die Linzer aber offensichtlich nicht standhielten, den Volleyballsport aber gerade ausmacht. Beim Matchball für uns, semmelte der gegnerische Angreifer den Ball an die Antenne und löste damit einen Freudentanz auf Esternberger Seite aus.

Somit stehen wir zum sechsten Mal in Folge im Halbfinale der 1. Landesliga. Der Gegner am kommenden Samstag um 18h heisst St. Valentin und versucht sich derzeit im Aufstiegsplayoff der 2. Bundesliga. Als klarer Außenseiter schlüpfen wir wieder in die Rolle von Rubin Kazan und werden St. Valentin mehr als nur ärgern.

1. Runde im Aufstiegs- Play Off erfolgreich absolviert

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Was für ein spannender Spieltag. Am Sonntag wurde die erste Begegnung des Aufstiegs- Play Off in die 1. Landesliga in Esternberg ausgetragen. Beim diesjährigen Play Off treffen die beiden stärksten Mannschaften aus der 2. Landesliga auf die beiden Schwächsten der 1. Landeliga. Nur die zwei Teams, die sich innerhalb von 3 Runden profilieren und am meisten Punkte sammeln, steigen in die 1. Landesliga auf.

Esternberg durfte nun gleich zu Beginn als Tabellenführer der 2. LL gegen die Kontrahenten aus der 1.LL ankämpfen. Man kannte die Mannschaften und deren Spielweise kaum, somit konnten keine Vermutungen über einen möglichen Spielverlauf aufgestellt werden.

Im ersten Spiel duellierten sich die Esternberger Damen mit den erfahrenen Damen der Union Eberstalzell. Schon mit den ersten paar Bachwechseln nahmen die jungen Innviertlerinnen ihren Kurs in Richtung  Sieg ein und gewannen den ersten Satz eindeutig.  Doch dann fanden auch die routinierten Spielerinnen auf der gegnerischen Feldhälfte ins Spiel. Ihre souveräne Feldverteidigung machte es den Esternberger schwer „den Ball tot zu machen“, worauf ein Spiel mit langen Ballwechseln und einem eisernen Kampf um jeden Punkt folgte. Nach fast zwei Stunden Spielzeit stand es 2:2 und es kam zu einem entscheidenden Satz, den letzten Endes die Esternberger mit einem Punktestand von 15:11 für sich gewinnen konnten.

Erschöpft von der ersten langen  Partie ging’s ins zweite Spiel gegen den 1. Linzer Volleyball Verein 1. Man merkte den Innviertlerinnen die Müdigkeit an. Es passierten aufgrund geringer Konzentration einige  Fehler in der Feldverteidigung, was den Linzern ein offenes Feld für ihren Angriffsstärke bot und ihnen zum Sieg über den ersten Satz verhalf. Jedoch schafften es die jungen Esternberger Kraft zu schöpfen und sich ihr Ziel wieder vor Augen zu halten. Mit Freude und Stolz erfüllt konnten die Sauwaldmädls an ihre Leistung vom 1. Spiel anschließen und gewannen folglich den zweiten und dritten Satz für sich. Es standen sich nun zwei starke Mannschaften gegenüber, die alle nur eines wollten- den Sieg über das Spiel. Ein bitterer Kampf, gefolgt von Aufregung, Dramatik und Spannung begann. Die Halle brodelte und das Publikum gab lautstark sein Bestes. Mit einem Punkteverhältnis von 26:24 stand es nun 2:2. Somit musste wiederum ein Entscheidungssatz gespielt werden. Die Wogen gingen hoch- die Linzer sprangen von Beginn an auf den Zug in Richtung Zielgerade auf und gingen mit 8:3 in Führung. Doch eins zeichnet das junge Team aus Esternberg aus- und zwar Nervenstärke. Sie erkämpften sich den Ball zurück. Mit großer Euphorie erspielten sie sich Punkt für Punkt und ließen sich vom jubelnden Publikum über die Ziellinie tragen. Mit einem Punkteverhältnis von  16: 14 gewannen die Damen des VCE auch das zweite Spiel und gehen somit in Tabellenführung.