Schlecht nicht… Aber… Gut auch nicht…

IMG_0096

 

Am gestrigen Samstag empfingen wir hohen Besuch aus dem Zentralraum in Esternberg. In der dritten Heimrunde in Folge ging es gegen die Tabellenspitze bestehend aus Sportliga Linz und St. Valentin – der VCE also klarer Außenseiter.

Zu unserer Überraschung war Sportliga nur mit Mindestbesetzung angereist, weshalb wir uns doch die ein oder andere Chance ausrechneten, sie in die Knie zwingen zu können. Nach einem einigermaßen passablen Start brach unser Spiel immer mehr unter dem Servicedruck der Linzer zusammen und wir kassierten eine volle Breitseite. In den beiden darauffolgenden Sätzen schafften wir es, uns wenigstens ein bisschen zu fangen, hielten dem Gegner dann aber doch auch noch die andre Backe hin, der sich nicht bitten ließ und uns 3:0 abstrafte.

Wenn schon nicht dem Tabellenführer die Suppe versalzen, dann wenigstens dem selbsternannten Landesmeisteraspiranten St. Valentin – so zumindest die Theorie. Um diese auch in die Praxis umzusetzen, entschieden wir uns einfach besser zu spielen, als im ersten Spiel was auch weitestgehend aufging. St. Valentin schaffte es zwar den ersten Satz für sich zu entscheiden, der Zweite sollte allerdings die Wende zu Gunsten des VCE bringen. In einem spannenden Finish ging Satz zwei knapp mit 28:26 an uns. Im weiteren Spielverlauf wurden unsere Abstimmungsprobleme zusehends weniger, was sehr zu höherer Konstanz und wiederkehrendem Spielspaß beitrug. Die Zuschauer wurden also doch noch mit sehenswertem Volleyball und dem 3:1 Sieg für die miserable erste Partie entschädigt.

 

Wir verabschieden uns bis zur nächsten Runde am 10. Jänner in Ried im Innkreis in eine kurze Pause und wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Erfolgreich ausgeteilt und erfolgreich eingesteckt

IMG_2645

 

Warum man seinen Gegner niemals unterschätzen sollte, mussten wir ein weiteres Mal erfahren. Wir hatten den Fokus der Runde klar auf das zweite Spiel gegen Schwertberg gelegt, die einen Platz vor uns lagen und wollten das Spiel gegen die Tabellenletzten aus Ried im Innkreis sozusagen im vorbeigehen gewinnen. Die gewohnte Konzentration und Spannung im Team blitzte deshalb nur vereinzelt auf, was gegen die sich mit Händen und Füßen wehrenden Gegner über weite Strecken zu wenig war. Das Resultat: Mit einem knappen 3:2 Sieg und einem blauen Auge davongekommen.

Im Hinblick auf das folgende Match gegen Tabellenkonkurrenten Schwertberg machte uns Trainer Philipp Hofmann klar, dass wir ohne Leistungssteigerung eine sehr schmerzhafte „Watschn“ kassieren würden. Da Watschn aber nicht wirklich unser Ding sind – es sei denn wir teilen sie aus – spielten wir von Beginn an konzentriert, druckvoll und machten nahezu keine Fehler. Im dritten Satz verpassten wir etwas den Start und so die Möglichkeit den Sack vorzeitig zuzumachen. Satz #4 sollte allerdings die Entscheidung bringen. Unser Service gab den Schwertbergern ein nicht zu lösendes Rätsel nach dem anderen auf und auch das Zusammenspiel mit Zuspieler Christian „Grilli“ Maier klappte von Mal zu Mal besser –  es folgten: Ein relativ klarer Satzgewinn, der 3:1 Sieg, Jubel, Trubel, Heiterkeit. Topscorer der Runde: Ein weiteres Mal „Lumberjack“ Lechner.

In der nächsten Heimrunde am 12.12. um 13h stehen die Esternberger wieder klar in der Ecke des Außenseiters. Mit Sportliga Linz und St. Valentin gastiert die Tabellenspitze in Esternberg.