Sieg auf ganzer Linie

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Mit dem heutigen Heimspiel konnten die Damen des VCEsternberg die Tabellenführung in der 2. Landesliga um ein großes Stück ausbauen. Die Volleyballerinnen zogen in den Kampf gegen ihre Kontrahenten aus dem Innviertel TSV VC St. Marienkirchen und den Tabellenzweiten UVB Sparkasse Grieskirchen.

Mit einer noch nie dagewesenen Spielleistung bewiesen die Sauwald Mädls erneut ihr Können und stellten beide Gegner mit zwei 3:0 Partien in den Schatten.

Im ersten Spiel gegen TSV VC ST. Marienkirchen startete Trainer Stefan Pankratz mit einer ganz ungewöhnlichen Aufstellung- die Youngstars des Vereins, die allesamt noch U17 spielen, kamen zum Einsatz. Mit einer außergewöhnlichen Leistung gewannen die Esternberger Mädls die ersten beiden Sätze für sich. Um für das zweite Spiel eingespielt zu sein, wurde ein umfassender Spielerwechsel vorgenommen und somit kamen die „Alten“ ins Spiel. Mit einer exorbitanten Servicereihe gingen die Esternberger 18:0 in Führung und beendeten auch den dritten Satz mit 25:8 Punkten.

Ein holpriger Start leitete das zweite Spiel ein, was den Gegner aus Grieskirchen zur Führung verhalf. Doch nach ein paar wenigen Spielzügen fanden die Esternberger ihr Qi wieder, glichen aus und gingen mit Vorsprung in die Auszeit. Mit enormer Angriffsstärke gewannen die Sauwald Damen den ersten Satz. Mit souveräner Leistung erspielten sie sich Punkt für Punkt, was auch zum Sieg über den zweiten Satz führte. Die Esternberger Mädls liefen zur Höchstleistung auf und spielten die beste Partie ihrer bisherigen Volleyballkariere. Mit einem Punkteverhältnis von 25:8 wurde auch der dritte Satz erfolgreich zu Ende gebracht.

Nächsten Sonntag um 15:00 Uhr stellen die Esternberger Damen ihr Können beim Kampf um den Einzug ins Final Four des Harald Rößler Cups erneut unter Beweis. Im Spiel gegen ASKÖ Powervolleys Freistadt aus der 1. Landesliga werden die Innviertler als klarer Außenseiter die Turnhalle in Esternberg zum Beben bringen. Jede Unterstützung ist willkommen.

In diesem Zuge wollen wir uns bei unseren Sponsoren „Der Energiewolf e. U.“ für die finanzielle Unterstützung bedanken.

 

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Cup-Aus für die Herren

Am Samstag verließen wir die gewohnten Gefilde gen Lenzing für die erste Runde im Harald Rößler Cup. Im K.O.-System mussten wir uns erst gegen die Mannschaft aus Ried in der Riedmark beweisen, die derzeit in der zweiten Landesliga den 4.Platz innehaben.

Bereits am Vortag bereitete uns Philipp Hofmann auf die Favoritenrolle vor, mit der wir in der Vergangenheit unsere Probleme hatten. Es gelang uns deshalb auch die Spannung von Anfang bis Ende des Spiels annähernd aufrecht zu erhalten und diesen Pflichtsieg einzufahren.

So stand zwischen uns und dem Cup-Viertelfinale nur noch Scharnstein/Eberstalzell, die als Aufsteiger in der Landesliga bisher eine sehr gute Figur machen und uns auch bereits schlagen konnten.

In diesem Spiel konnten wir als Außenseiter wieder in unsere gewohnte Rolle schlüpfen und befreit aufspielen. In den ersten beiden Sätzen gelang uns dies fabelhaft – wir ließen den Scharnsteinern allein schon durch das starke Service wenig Luft zum Atmen. Wir wären aber nicht Esternberg, hätten wir uns im dritten Satz nicht wie eine unerfahrene Rotzlöffel-Schülermannschaft mit 25:8!!! vom Feld fegen lassen. Nach dem Seitenwechsel war der Satzverlust allerdings schon vergessen. Wir fanden wieder ins Spiel und lieferten uns bis knapp vor Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Gegner, bis wir uns von einer dubiosen Schiedsrichterentscheidung etwas aus dem Ruder bringen ließen. Die Scharnsteiner nutzten diesen Vorteil gnadenlos und zwangen uns so ins Tie Break. Hier verließen unseren Zuspieler und Young-Star Michael Wallner, der bisher eine bravouröse Leistung gezeigt hatte allmählich die Kräfte. Wir konnten den Druck nicht mehr aufrechterhalten und so zog Scharnstein knapp, aber verdient in das Cup-Viertelfinale ein.

 

Leider müssen wir für die weitere Saison auf unserem Aufspieler Thomas Rechberger verzichten, der sich vergangene Woche beim Snowboarden schwer an der Schulter verletzt hat. Ein schmerzhafter Verlust, wenn man an die beiden starken Heimspielpartien zurückdenkt. Er wird nicht nur als Leistungsträger, sondern auch als Stimmungsgarant fehlen. Der gesamte Verein wünscht an dieser Stelle gute Besserung!

Die Schuhschachtel bleibt sauber!

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Das erste Heimspielwochenende sollte für die Esternberger eine freudige Überraschung bereithalten. Nachdem die Leistung in den Vorrunden etwas zu wünschen übrigließ, sah man sich selbst als klaren Außenseiter – zumal mit ADM-Linz und Kremsmünster keine leichte Aufgabe auf uns wartete.

Kremsmünster war ob des starken Service etwas überrascht und konnte von Anfang bis zum Schluss nie den Druck aufbauen, den es gebraucht hätte um uns ins Wanken zu bringen. Wunder-Wutzi Rechberger setzte seine Angreifer gekonnt in Szene und nach knapp einer Stunde jubelten wir über den ersten Sieg.

Laut Papier war ADM die klar stärkste Mannschaft der Runde. Es zeigte sich aber, dass der mitgereiste Liberio das Fehlen ihres Stammlieberos nicht ganz ausgleichen konnte. Die normalerweise stabile Annahme der Linzer brach unter unserem Service immer mehr auseinander. Konnten sie zu Spielbeginn unseren Block noch vereinzelt auseinanderreißen, waren sie im Verlauf des Spiels immer berechenbarer. Wir konnten hingegen auf einer soliden Annahme ein sehr variantenreiches Spiel aufbauen und waren ADM bei jedem Ballwechsel einen Tick voraus. Lediglich im dritten Satz ließen wir uns durch eine Serviceserie etwas aus dem Konzept bringen. Im vierten Satz hatten wir dann wieder ganz die Ruhe weg. Wir hatten Spaß am Spiel, das nötige Quäntchen Glück und vor allem Lukas „Lumberjack“ Lechner, der wie losgelassen den Esternberger 3:1 Watschenbaum endgültig zu Fall brachte.

Nun gilt es die gute Stimmung mitzunehmen und beim nächsten Heimspiel am 28.11. um 13h ein ähnliches Feuerwerk abzuschießen, wenn Ried und Schwertberg im Sauwald gastieren.