Halbfinale in Pregarten

Am Samstag bestritten die Herren I das Halbfinal-Hinspiel der Landesliga in Pregarten. Bereits im Grunddurchgang tat man sich schwer, dort richtig ins Spiel zu kommen. Diesmal kam erschwerend hinzu, dass Mittelblocker und Punktegarant Florian Hofmann wegen einer Knöchelverletzung ausfiel. Das um spät angesetzte Spiel um 20 Uhr lockte viele Zuseher in die Halle, doch auch treue VCE Mitglieder – darunter Gabriel und Michael, zwei Talente aus der jüngsten Säge-Generation  – waren mitgereist um ihr Team zu unterstützen. Esternberg konnte als Außenseiter von Beginn an gute Stimmung an den Tag legen und erwischte den Gegner auf dem falschen Fuß: 4:13 die zwischenzeitliche Führung. Verantwortlich dafür war nicht zuletzt Sebastian Hofmann, dessen Angriffe ein ums andere Mal in direkten Punkten resultierten. Der Punkt zum 17:25-Satzgewinn war bezeichnenderweise ein Service von Matthias Kapfhamer, der Florian Hofmann ersetzte und seine Aufgabe nicht nur bei diesem „Streifschuss“ sehr gut löste.

Die Hausherren waren durch diesen Satzverlust gewarnt und spielten im zweiten wesentlich besser. Die Esternberger konnten jedoch den Druck ebenfalls aufrechterhalten und so war der Satz bis zum Ende ausgeglichen. Eine Fehlentscheidung des – ansonsten souveränen – Schiedsgerichts beim 22:23 bescherte Pregarten den Satzball, mit dessen Verwertung sie zugleich den Satzausgleich herbeiführten.

Im weiteren Spielverlauf hatten die Innviertler zunehmend Probleme mit der Serviceannahme, bedingt auch durch die umstrittene Sichtblock-Regelung. Auch im Angriff nutzte Pregarten nun geschickt die Schwächen der Esternberger aus und gewann so die Oberhand. Der dritte und vierte Satz (-18 / -14) führte schließlich zum 3:1 Sieg für Pregarten.

Es war trotz gespannter Stimmung ein sehr faires Spiel.

 

Kommenden Samstag, den 26.3. um 18 Uhr findet bereits das Rückspiel in der HS Esternberg statt.

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Die Ausgangslage ist sicherlich mit dieser Niederlage nicht optimal, dennoch ist man zufrieden mit dem Auswärts-Satzgewinn, der beim Heimspiel als eine Art kleiner „Rettungsring“ dienen könnte.

 

Eine große Überraschung gab es im anderen Halbfinalspiel, in dem die KremstalVolleys zuhause über den amtierenden Landesmeister und Grunddurchgang-Ersten ADM Linz zuhause klar mit 3:0 triumphierten und damit die Tür ins Finale weit aufstießen.